Neuseeland Reisen Kosten

Schweiz – Neuseeland | Was kostet eine Reise um die halbe Welt?

Für eine Flugreise von Zürich aus nach Neuseeland sollte pro Strecke eine
Mindestreisezeit von ca. 30 Stunden inklusive Umsteigen einkalkuliert werden.
In den meisten Fällen muss man jedoch mit 32 Stunden und mehr rechnen. Empfehlenswert
ist die Route über Hong Kong mit Cathay Pacific Airways, da nur einmal
umgestiegen werden muss. Der Preis für den Hin- und Rückflug in der Economy
Class beträgt, je nach Buchungs- und Reisezeitpunkt ca. CHF 1350,- pro Person.
Ebenso empfehlenswert ist die Route über Singapur, da auch hier nur einmal
umgestiegen werden muss. Hier bezahlt man in der Economy-Class für Hin- und
Rückflug ca. CHF 1550,- pro Person. Eine Alternative, die preislich zwischen
den beiden liegt, ist Etihad Airways in Kooperation mit Air New Zealand. Hier
bezahlt man für den Hin- und Rückflug ca. CHF 1500,- pro Person, allerdings ist
mit zweimaligem Umsteigen zu rechnen. Neben Abu Dhabi kann das in Melbourne
oder Sydney stattfinden. Bitte beachten: Für die Einreise nach Neuseeland
benötigen Staatsbürger der Schweiz vorab kein Visum, dies wird bei der Einreise
elektronisch erteilt. Für das Umsteigen in Hong Kong oder Singapur wird
ebenfalls kein Visum benötigt. In Australien gilt: Reist man mit dem Flugzeug
an und setzt innerhalb von acht Stunden die Reise mit einem Anschlussflug fort,
so benötigen Staatsbürger der Schweiz kein Visum. Sobald man aber zum Zwecke
einer Übernachtung den Transitbereich verlässt, wird ein Visum verlangt.
Änderungen der Preise und Bedingungen bleiben vorbehalten.

Neuseeland Reisen Kosten: Übernachtung und Verpflegung

Neuseeland Reise Schweiz Kosten

Was kostet eine Neuseeland Reise?

Das Angebot an Unterkünften in Neuseeland ist vielfältig und hält für jeden Geschmack die passende Lösung bereit. Dabei variieren die Preise natürlich mit dem Standard
der Unterkunft, aber auch mit ihrer Lage. Ein Budget-Hotel im Zentrum von
Auckland ist schon ab CHF 30,- pro Zimmer und Nacht zu haben, das gehobene
Segment beginnt bei CHF 100,- pro Zimmer und Nacht. In der Region um die Stadt
Rotorua, bekannt für ihre geothermalen Aktivitäten, beginnen die Zimmerpreise
bei CHF 45,- pro Zimmer und Nacht. Neben Hotels bietet sich jedoch auch die
Möglichkeit, in einer Lodge oder auf einem Campingplatz zu nächtigen. Ebenso
empfiehlt sich die Übernachtung auf einem Bauernhof, z.B. für ca. CHF 90,- für
2 Personen bei 2-3 Übernachtungen. So kommt man schnell in Kontakt mit den
Menschen und kann auf Wunsch gleich mit anpacken.
Auch in Bezug auf Essen und Trinken kommt man in Neuseeland voll auf seine Kosten. Weine mit internationalem Renommee, beispielsweise aus Marlborough und Hawkes Bay, treffen auf Meeresfrüchte, ausgezeichneten Käse und das berühmte Lammfleisch.
Weinfans können den Classic New Zealand Wine Trail mit 120 Weingütern erkunden,
und in den Sommermonaten finden an zahlreichen Orten Wine & Food Festivals
statt. Von Fish & Chips bis Haute Cuisine: Für jeden Gaumen ist etwas
dabei. Einfache Gerichte z. B. im Café oder Bistro sind ab CHF 10,- zu haben,
während das Hauptgericht im Restaurant bei ca. CHF 20,- beginnt. Das Pint Bier
in der Bar ist für ca. CHF 4,- zu bekommen, im Supermarkt findet man 0,33 Liter
für CHF 1,-. Eine gute Flasche Wein bekommt man im Restaurant ab etwa CHF 14,-.
Last but not least kalkuliere man für das Päckchen Zigaretten ca. CHF 9,- ein.
Änderungen der Preise bleiben vorbehalten.

Quer durchs Land – Kosten ÖV Neuseeland

So vielfältig Neuseelands Attraktionen sind, so breit gefächert sind die
Fortbewegungsmöglichkeiten. Flüge zwischen den beiden Inseln sind bereits ab
CHF 65,- für die Strecke Auckland – Wellington (Hin- und Rückflug) zu haben.
Auf der Strecke Auckland – Christchurch kostet das Rückflugticket ca. CHF 85,-
pro Person. Wer anderen das Fahren überlassen möchte, kann auf Zug- und
Busverbindungen setzen. Für ca. CHF 20,- pro Strecke reist man z.B. mit dem Bus
von Auckland nach Rotorua. Bahnreisen sind in Neuseeland abseits der
Vorortstrecken der großen Strecke eine Möglichkeit, Orte zu sehen, die sonst
schwer erreichbar sind. Scenic Rail Bahnpässe, die beliebig oft Fahrten u.a.
mit dem Tranz Alpine oder dem Coastal Pacific auf der Südinsel ermöglichen,
erhält man für CHF 375,- pro Person für 7 Tage. Alternativ lässt sich das Land
mit dem Mietwagen oder dem Motorhome erkunden. Ein Neuseeland Mietwagen kostet etwa CHF 30,- pro Tag, bei Langzeitmiete ist man schon ab etwa CHF 15,- pro Tag dabei.
Preise für ein Motorhome beginnen bei CHF 15,- pro Tag in der Nebensaison und
bei CHF 45,- in der Hauptsaison. In Neuseeland ist der jeweilige nationale
Führerschein gültig, eine englische Übersetzung oder ein internationaler
Führerschein ist ebenfalls mitzuführen. Das Mindestalter für Fahrer ist 21
Jahre. Änderunge der Preise und Bedingungen bleiben vorbehalten.

Australien Visum Schweiz

Australien Visaanforderungen – Für was benötigen Schweizer Bürger ein Visum?

Grundsätzlich benötigen Staatsbürger der Schweiz ein Visum, um nach Australien einreisen zu können. Handelt es sich hierbei um einen touristischen Aufenthalt oder einen Geschäftsbesuch, so ist ein sog. “eVisitor” das Visum der Wahl. Mit dem eVisitor ist es möglich, innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten nach Ausstellung mehrfach nach Australien einzureisen und jeweils bis zu drei Monate im Land zu bleiben. eVisitor ermöglicht Urlaubsreisen und Familienbesuche ebenso wie unter gewissen Umständen ein Studium von bis zu drei Monaten Länge. Ebenso erlaubt eVisitor Geschäftsreisen, was u.a. die Teilnahme an Konferenzen, geschäftliche Verhandlungen und Vertragsunterzeichnungen einschließt. Mit einem eVisitor ist es ferner möglich, freiwillig und unbezahlt zu arbeiten, solange der Hauptzweck des Aufenthaltes touristischer Natur ist.

Australien Visa Schweiz Reisen

Antrag und Erteilung

Um ein eVisitor zu beantragen, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein:

  1. Die Einreise ist vorübergehend und erfolgt zu touristischen Zwecken oder zum Zwecke eines geschäftlichen Besuches.
  2. Der Antragssteller befindet sich außerhalb Australiens.
  3. Der Antragssteller ist Staatsbürger eines Landes, das Teilnehmer am eVisitor-Programm ist. Dies ist im Falle der Schweiz der Fall.
  4. Der Antragssteller ist frei von Tuberkulose zum Zeitpunkt der Einreise.
  5. Der Antragssteller wurde nicht zu einer Haftstrafe von mehr als 12 Monaten verurteilt. Dabei ist es belanglos, ob die Strafe bereits verbüßt wurde oder nicht.
  6. Der Antragssteller hat keine ausstehenden Verbindlichkeiten gegenüber der Regierung Australiens.

Für jedes Familienmitglied ist ein eVisitor individuell zu beantragen. Dies betrifft auch Personen unter 18 Jahren, die im Reisepass eines Erziehungsberechtigten eingetragen sind.

Die Beantragung des eVisitor erfolgt über die Website der Abteilung Einwanderung und Grenzschutz der australischen Regierung (http://www.border.gov.au/Trav). Die Seite enthält weiterführende Informationen rund um das Thema Visa, Einreise und Aufenthalt in Australien. Nachdem man dort sein individuelles Benutzerkonto eingerichtet hat, können der Visaantrag ausgefüllt sowie unterstützende Dokumente hochgeladen werden. Der Eingang des Antrages wird innerhalb von 12 Stunden per E-Mail bestätigt, die Bearbeitung dauert zwischen zwei und zehn Werktage. Wurde dem Antrag stattgegeben, erhält der Antragssteller eine E-Mail mit der eVisitor-Nummer, dem Beginn der Gültigkeit des eVisitor sowie den grundlegenden Visabedingungen. Eine Kopie der E-Mail sollte während Australien Reisen immer mitgeführt werden, ein Eintrag des Visums in den Reisepass erfolgt nicht. Die Beantragung des eVisitor ist kostenlos.

Gültigkeit und Verlängerung

Einmal erteilt, ist ein eVisitor gültig für 12 Monate ab dem Ausstellungsdatum und ermöglicht die mehrfache Einreise innerhalb dieses Zeitraumes mit einem maximalen Aufenthalt von jeweils drei Monaten.

Ein eVisitor ist nur gültig in Verbindung mit der im Antrag angegebenen Reisepassnummer, daher sollte bei der Einreise der gleiche Reisepass vorgelegt werden. Wird der Reisepass vor der Reise erneuert, so sollten die geänderten Details der Abteilung Einwanderung und Grenzschutz der australischen Regierung umgehend vor der Reise mitgeteilt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die befördernde Airline die Mitnahme verweigert. Die Änderung kann über das persönliche Benutzerkonto mitgeteilt werden.

Im Falle, dass der mit dem eVisitor verbundene Reisepass während der Gültigkeit des eVisitors abläuft, ist bei der erneuten Einreise sowohl der alte als auch der neue Reisepass vorzulegen.

Ein eVisitor kann nicht verlängert werden. Befindet man sich außerhalb Australiens, kann das Visum erneut beantragt werden. Befindet man sich bereits in Australien, so kann man Visa einer anderen Kategorie beantragen, sofern die Bedingungen dafür erfüllt sind. Wird ein eVisitor während der Gültigkeit des vorherigen eVisitor neu beantragt und genehmigt, so erlischt in dem Augenblick das vorherige Visum.

Diese Information gibt nur den gegenwärtigen Stand der Dinge wieder und ersetzt in keinem Fall die Verpflichtung des Einzelnen, sich über die aktuellen Einreisebestimmungen bei den zuständigen Stellen zu informieren.

Backpacking auf den Malediven?

Kann man eigentlich (noch) günstig auf die Malediven?

Die Malediven sind für ihre weißen Traumstände, türkisfarbenes, kristallklares Wasser und eine vielfältige Unterwasserwelt bekannt. Immer mehr Luxushotels und -Inseln werden auf dem Boden gestampft, die einfachen Unterkünfte verschwinden zusehends. Lassen sich überhaupt noch wirklich günstige Ferientage im muslimisch geprägten Inselstaat verbringen? Schon nur der Flug aus Europa ist kostspielig und der Transfer zwischen den Inseln ist ebenso teuer. Es gibt zwar Alternativen, diese sind jedoch nicht so preiswert sind, wie bei anderen Inseln in Südostasien. Wurde ohnehin schon ein Flug nach Sri Lanka oder Indien gebucht lässt sich natürlich gut ein Abstecher in die Inselrepublik der Malediven integrieren. Mit dem Thumburi Guest House Island Project soll in naher Zukunft ein günstigere Alternative zum luxuriösen one island – one resort Konzept entstehen. Aber auch dieses wird gute 4 Sterne haben und kann so nicht als wirklich günstige Unterkunft bezeichnet werden.
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© by Thumburi Guest House Island Project

In der Hauptstadt Malé finden sich ein paar günstige Guesthäuser und Hotels, die kleine Stadt bietet sich aber nicht gerade an um mehrere Tage zu verweilen. Auf 105 Inseln des Archipels werden Gäste beherbergt. Unterkunft gewähren auch Bungalows, die je nach Insel aus Holz erbaut oder gemauert sind. Neben einem guten Standard des Ausbaus wird der Urlauber auch rudimentäre Bungalows vorfinden, die keinesfalls günstiger sind als die angenehmeren. Die Bungalows sind üblicherweise mit einer Klimaanlage und einem Deckenventiltor, ein Bad oder Dusche mit warmem Wasser, Terrasse, Minibar und öfters auch mit einem TV und zusätzlichen Annehmlichkeiten ausgestattet.

Das einzige Zelt-Resort auf den Malediven befindet sich im Banyan Tree Madivaru. Die 264 qm großen Zelte bieten 18 Gästen Platz. Dabei handelt es sich aber ganz und gar nicht um eine low-budget Reisevariante. Der  Luxus sprengt auf dieser Insel die Reisekasse des einfachen Urlaubers bei weitem. Sonstige Zeltplätze werden in der Inselwelt nicht angeboten.

Der nächste Sparfaktor ist der Transfer zu den einzelnen Inseln. Sie können alternativ mit dem teuren Wasserflugzeug oder mit dem günstigeren Schnellboot angesteuert werden. Wer individuell die Malediven besucht, muss sich eventuell selber für das Islandhopping kümmern. Ist die Entfernung von der Hauptstadt Male zur gewünschten Insel nicht zu weit entfernt, ist eine günstige Personenfähre für wenige Dollar empfehlenswert.  Alles in allem eignen sich die Malediven NICHT als günstige Backpacking Reisedestination, der Staat fördert auch ausdrücklich den Luxustourismus und hat wenig Interesse an Budget-Travelern.

Reisen in den Inselstaat der Seychellen

Die Seychellen liegen geografisch zwischen Afrika und Mauritius. Die Inseln, die von etwa 88.000 Menschen bewohnt werden, umfassen eine Fläche von etwa 400.000 Quadratkilometern. Der Tourismus stellt mit etwa 80 Prozent die stärkste Einnahmequelle der Seychellen dar, wobei die meisten Touristen die Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue besuchen. Der Inselstaat besitzt ein ganzjähriges mildes Klima mit Temperaturen, die nur selten unter 26 Grad fallen. Die Inseln verfügen über eine üppige tropische Vegetation und saubere Strände. Die Hauptstadt Victoria ist ein schönes Ziel zum Einkaufen und bummeln.

Touristen erreichen die Seychellen auf dem Luftweg. Es besteht von Zürich keine Direktverbindung nach Mahe (Victoria), es werden aber diverse Verbindungen mit Zwishenstopps angeboten. Unter anderem durch Etihad Airways, Emirates oder auch durch deutsche Airlines wie Air Berlin. Für die Einreise ist kein Visum erforderlich. Der Reisepass muss lediglich eine Gültigkeit von sechs Monaten haben. Die Vorlage eines Rückflugtickets reicht für den Aufenthalt von bis zu dreißig Tagen aus. Landeswährung ist die Seychellenrupie (abgekürzt SR, SCR oder RS). Bargeld kann dort günstiger getauscht werden, als im Heimatland. Weiterhin werden meist internationale Kreditkarten, wie Mastercard oder Visa als Zahlungsmittel akzeptiert.
Seychellen Ferien buchen

Einer der Traumstrände auf den Seychellen / Praslin

Für den Aufenthalt auf den Seychellen sind keine Impfungen erforderlich. Dort existiert keine Malaria und Tropenkrankheiten gibt es ebenfalls nicht. Allerdings ist immer mit Mücken zu rechnen, weshalb die meisten Hotels Klimaanlagen oder Moskitonetze zur Verfügung stellen. Beliebte Souvenirs sind Tee und Gewürze von Mahé sowie zahlreiche exotische Parfums. Eine große Auswahl an Gegenständen aus Keramik, wie Vasen oder Figuren sind in verschiedenen Töpfereien erhältlich.Nationalfeiertag des Landes ist der 18. Juni. In der Hauptstadt Victoria gibt es jährlich einen Umzug und politische Veranstaltungen im Stadion werden von Show- und Sport umrahmt. Der “Assumption Day” (“Mariä Himmelfahrt”) findet am 15. August statt und wird mit Messen, Umzügen und einem Volksfest gefeiert. Am 28. Oktober beginnt das “Festival Kreol”.
Die Seychellen liegen im Einflussbereich des Monsuns, durch den ein angenehmes Klima gewährleistet ist. In der Zeit von Dezember bis März können heftige Regenfälle niedergehen. Jedoch bietet die Zeit von Mai bis Oktober das beste Klima.Die Natur ist der Reichtum des Landes, wobei die Seychellen sich nicht als Besitzer, sondern Hüter der Natur verstehen. Dort sind 75 Pflanzenarten, zwölf Amphibien- und elf Vogelarten sowie über 1.000 Arten wirbelloser Tiere zu Hause. Ein Teil der Inseln besteht aus Granitgestein, das sich wie ein Gebirge erhebt. Andere Teile der Inseln bestehen aus Korallenriffen, die vollständig intakt sind. Die Inseln sind für ihre einmalige Population an Schildkröten weltberühmt. Besonders in der Abenddämmerung bietet sich ein einmaliges Schauspiel, bei dem die „Seychellen Flughunde“ über Bananenstauden und Vanilleorchideen segeln und Vögel mit ihrem Gesang beginnen. Im “Valeé de Mai” auf der Insel Praslin wächst die größte Kokosnuss der Welt, die “Coco de Mer”. Die einmalige Tierwelt ist so farbenfroh und vielfältig, wie die Seychellen selbst.Auf den Inseln gibt es, neben kristallklarem Wasser, mitunter einige der schönsten Strände der Welt, die fein wie Puderzucker sind. Touristen treffen auf eine hervorragende Küche, die aus asiatischen, europäischen und afrikanischen Einflüssen zusammengemixt ist. Ferien Seychellen ist gleichzusetzen mit Ruhe und Entspannung, weil in diesem Inselstaat kein Massentourismus stattfindet und die Seychellen nicht überlaufen sind. Unterkünfte gibt es in allen Preiskategorien, beginnend beim einfachen Gästehaus bis zu einem Sechssterneluxus-Resort. Die Vielfalt der Inseln kann durch ein individuelles Inselhopping erkundet werden. Eilande mit klingenden Namen, wie Coco Island, Sainte Anne, Praslin, Curieuse, Glacis oder Beau Vallon sind wahre Juwelen und haben jeweils ihre eigenen Schönheiten.

Ko Tao – Tauchen im Paradies

Tauchen auf der Insel Ko Tao

Die kleine Insel Ko Tao liegt gut eine Stunde mit der Fähre von der beliebten Touristeninsel Ko Samui entfernt, wartet aber mit einem komplett anderen Charakter auf. Ko Samui ist mittlerweile die Insel der Pauschaltouristen, welche aus aller Welt in den inseleigenen Airport eingeflogen werden. Vom Flughaften geht es dann mit einem Shuttlebus bequem zum Hotel, wo einem einmal eingecheckt alle Annehmlichkeiten des Pauschaltourismus erwarten. Riesige Swimmingpools, luxuriöse Hotels, überbevölkerte Strände, Bars, Freudenhäuser und Halligali. Auf Ko Tao zeigt sich ein ganz anderes Bild. Zwar sind hier auch je länger je mehr Pauschaltouristen anzutreffen und auch die Ausstattung der Resorts wird immer luxuriöser. Der grösste Teil der Besucher möchte auf Ko Tao aber nach wie vor nur eines: Unter Wasser und ab in die Tauchgründe. Kaum eine Insel Thailands (abgesehen von den Similan Inseln) ist dermassen bekannt für seine atemberaubende Unterwasserwelt. Es locken zahllose Korallenriffe und eine Artenvielfalt, welche Ko Tao Weltberühmt gemacht haben.

Auf der kleinen Insel haben sich zahllose Tauchschulen gebildet, welche mehr oder weniger alle mit vergleichbaren Angeboten aufwarten. Zu empfehlen ist allenfalls ein Guide, welcher eure Muttersprache spricht, falls euer Englisch nicht allzu gut sein sollte. Nebst Tauchen und Schnorcheln kann Ko Tao mittlerweile auch mit einem ansprechenden Night Life aufwarten, was bei der jungen Kundschaft sehr willkommen ist. Die Schwesterninsel Ko Phangan lädt ausserdem einmal im Monat zur legendären Fullmoon Party in Hadrin. Ein Happening, welches sich gerade jüngere Touristen nur ungern entgehen lassen. Am Folgetag ist es denn jeweils auch etwas ruhiger unter Wasser. Denn nicht wenige ziehen das Ausschlafen ihres Rausches einem Unterwasser Tauchgang vor.

Schildkröte Tauchen Ko Tao

Einzigartige Unterwasserwelt Ko Tao

tauchen in thailand

Ko Tao. Top Destination für Taucher und Abenteuerlustige

Santa Margherita Ligurien

Santa Margherita liegt an der ligurischen Küste Italiens und ist von Genua aus mit dem Zug in gut einer Stunde zu erreichen. Das kleine Städchen ist von malerischen Hügeln umgeben und kann mit einer traumhaften Altstadt aufwarten. Auffallend sind viele Häuser mit geschlossenenen Fensterläden, es scheint sich wohl um Zweitwohnungen von wohlhabenden Geschäftsleuten auf Mailand oder Genua zu handeln, welche sich hier nur in den Sommermonaten aufhalten.

Santa Margherita

Blick auf S. Margherita

In Santa Margherita finden sich auch viele Bauruinen, welche langsam von der Natur zurückerobert werden. Was für die Einheimischen wohl eher als Schandfleck angesehen wird, wirkt auf das von Perfektion überstrapazierte Schweizer Auge wie Balsam. Einen Ausflug in die Region 5 Terre lässt sich von hier aus bestens mit dem stündlich fahrenden Zug unternehmen.

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Gesperrte Wege…

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die Natur erobert sich vieles zurück…

Santa Margherita ist ein idealer Ausgangsort für Wanderungen und wird gerade im Herbst von vielen tendenziell etwas älteren Touristen besucht, welche gerne ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen unternehmen. Verwunschene, aber gut markierte Pfade führen vom Städtchen auf rund 500 Meter hohe Hügel über welche man Ziele wie Porto Fino oder San Fruttuoso erreichen kann. Die Natur und Landschaft wirkt wild und unberührt. Die Wanderungen wirken harmloser als sie sind, die Wege sind teilweise sehr steil und bei schlechter Witterung sind Wanderschuhe und Regenschutz unbedingt empfehlenswert.

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Wanderweg ab S. Margherita

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Aussicht auf San Fruttuoso

 

Santa Margherita hat an und für sich nichts Spektakuläres zu bieten, der Strand ist durchschnittlich, am Ufer entlang schlängelt sich leider auch eine stark befahrene Strasse, welche den Aufenthalt in den schönen Strassencaffees nicht angenehmer macht. Im Gegensatz zu den viel touristischeren Gebieten wie Portofino oder Monte Rosso sind die Einheimischen aber bedeutend freundlicher und das Preis-/Leistungsverhältnis ist besser als in der gesamten 5 Terre.

Hoteltipp: www.lavelahotel.com (cooles burgähnliches Hotel etwas erhoben über S. Margherita)

Ausflugstipp: Santa Margherita – Portofino. Ca. 3-4.5 Stunden, Rückweg mit dem Schiff ab Portofino (Achtung die Schiffe fahren nur bei ruhiger See!)

 

Müll im Paradies

Die Insel Thilafushi liegt ganz in der Nähe der maledivischen Hauptstadt Malé. Noch vor 30 Jahren war Thilafushi, eine kleine Paradies Insel, umgeben von türkisblauem Wasser. Bis sich die Regierung eines Tages dazu entschieden hat, infolge des wachsenden Abfallproblems des Inselstaates eine riesige Müllhalde auf der Insel aufzubauen. Denn wegen des hohen Bevölkerungswachstum und vor allem auch der Abertausenden Touristen drohten die Malediven im Abfall zu ersticken. Auf einer Fläche von 7000×200 Metern schichten seither riesige Bagger die Mülltransporte auf, welche mit Booten auf die Insel gebracht werden. Wiederverwertung und Trennung des Abfalls kennen die Malediver bis jetzt kaum, so wird Aluminium mit PET und organische Abfälle mit Autobatterien auf der Mülldeponie entsorgt. Die Gefahr, dass die giftigen Inhaltstoffe einst das Meerwasser mit der grossen Artenvielfalt gefährden, wird offensichtlich einfach ignoriert. Es erstaunt, dass das Inselparadies imstande ist ein Luxusresort am anderen mit einem auch für westliche Standards sehr hohen Ausbauniveaus zu errichten, aber keine valide Lösung für sein Abfallproblem erarbeiten kann. Jeder Tourist hinterlässt pro Tag rund 4 Kilogramm Abfall. Für einen siebentägigen Aufenthalt produziert jeder Gast 32 Kilogramm Abfall. Das ist ein bedeutend höheres Gewicht, als das durchschnittlich mitgeführte Reisegepäck eines Touristen!

abfall strand

Komandoo Island Resort

Mit dem Komandoo Island Resort stelle ich euch eine weitere Insel auf den Malediven vor. Komandoo liegt auf dem Lhaviyani-Atoll und ist ca. 500×100 Meter gross. Die kleine Insel ist umgeben von einem traumhaften Sandstrand und verfügt über ein überraschend artenreiches Haus Riff, welches sich hervorragend zum Schnorcheln eignet. Da wir selbst nicht tauchen, kann ich zu diesem Thema nicht wirklich Auskunft geben. Gemäss anderen Gästen, soll die Resort eigene Tauchschule aber sehr gut und zuverlässig sein und es sollen traumhafte Tagesausflüge zu eindrücklichen Korallenriffen angeboten werden. Ein Paar hat uns auch von einem abenteuerlichen Nachttauchgang berichtet. Wir für unseren Teil waren mit dem Haus Riff schon sehr zufrieden, die Fischschwärme und fast schon zutraulichen Schildkröten werden uns für immer in Erinnerung bleiben.

Die Unterkünfte auf Komandoo Island sind sehr grosszügig und lassen sich in Wasser- und Strandbungalows aufteilen. Die erste Nacht mussten wir aus Kapazitätsgründen in einem Wasserbungalow verbringen, die weiteren Nächte verbrachten wir dann in einem der schönen Strandbungalows. Uns persönlich sagen die Strandbungalows besser zu, wir fühlen und da einfach wohler als „über Wasser“. Die ist aber individuell und es sind beide Zimmerarten sehr liebevoll eingerichtet und gebaut.

Komandoo-Island-Resort

copyright © by komandoo.com

Komandoo Island ist eine „adults only“ Insel und somit kinderfrei und deshalb gerade für Ruhesuchende und Erholungsbedürftige ausserordentlich gut geeignet. Wir haben unsere Tage mehrheitlich am Strand verbracht, mit einem guten Buch auf dem Liegestuhl und einem der köstlichen Drinks von der Bar in der Hand. Ab und zu mit der Taucherbrille und Schnorchel die Unterwasserwelt erforschen, ein traumhafter Ausgleich! Kulinarisch wird man in den Restaurants auf Komandoo herrlich verwöhnt, die Preise sind für maledivische Verhältnisse moderat, was auch für die Flaschenweine gilt. Zusammenfassend können wir das Komandoo Island Resort mit besten Gewissen weiterempfehlen und unser nächster Urlaub im Winter ist längst geplant. Nützliche Informationen zu Komandoo Island: http://en.wikipedia.org/wiki/Komandoo_%28Shaviyani_Atoll%29

Kanuhura hurrraaaaah!

Kanuhura Resort – dem Paradies ganz nah

Kanuhura ist eine etwas grössere Insel der Malediven und eines der beliebtesten Postkarten Motive des Inselstaates. Das Resort gehört nicht zu den modernsten, bietet aber nach wie vor Insel-Ferien auf höchsten Niveau. Der Hotelbetrieb ist perfekt abgestimmt, der Service stets zuvorkommend und korrekt. Klar die modernen Anlagen auf „jüngeren“ Inseln können mit grosszügigeren und moderneren Bungalows aufwarten. Das Kanuhura wurde aber regelmässig renoviert und erscheint nach wie vor im alten Glanz. Besonders empfehlen kann ich den Service und gerade nach meinem Besuch auf zwei anderen Malediven Inseln weiss ich wie wichtig dieser Aspekt ist. Das Personal liest einem jeden Wunsch von den Lippen ab und ist immer bereit für persönliche Wünsche einen Sondereinsatz zu leisten. Die Anlage und die Hotelzimmer sind sehr sauber und gepflegt, von unserer Seite gab es keinerlei Grund zu Beanstandungen.

Das Essen auf Kanuhura hat uns ausserordentlich gut geschmeckt. Es wird ein riesiges Angebot an Sea Food, Fleisch und vegetarischen Gerichten aufgetischt, was jederzeit für ausreichend Abwechslung sorgt. Sie können sich auf ein gigantisches, liebevoll zubereitetes Buffet freuen, welches zu jeder Tageszeit von den Köchen aufgetischt wird.

Die Privatsphäre auf Kanuhura ist hoch, auch wenn die moderneren Resorts teilweise noch etwas mehr Abgeschiedenheit bieten. Wir waren auch in diesem Punkt mit dem Kanuhura Resort ausserordentlich zufrieden.

Das Kanuhura Resort verfügt über eine wunderbare Lagune, welche zum Baden und Schnorcheln einlädt. Absolut traumhaft! Wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Aufenthalt auf dieser – übrigens auch ein grosses Plus – moskitofreien Paradies-Insel mit dem fabelhaften Kanuhura Resort!

Kanuhura Resort Malediven

Welcome on Board

Herzlich Willkommen auf “Welcome on Board”, der Bloggseite für Ferien, Reisen, Urlaub und Flüge. Hier finden Sie hilfreiche Tipps, Reiseberichte und vieles mehr zu den Destinationen, USA, Kanada, Alaska, Südamerika, Afrika, Seychellen, Mauritius, La Reunion, Madagaskar, Malediven, Sri Lanka, Indien, Nepal, Dubai, Buthan sowie Thailand, Bali und Asien im Allgemeinen.

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